Der Arbeitsmarkt befindet sich derzeit in einer Übergangsphase.
Warum ist das wichtig? Weil das Jahr 2023 viele neue Möglichkeiten bieten wird. Um diese zu erreichen, müssen Sie sich jedoch qualifizieren und die Fähigkeiten kennen, die der Markt verlangt.
Die Situation hat sich von früher, als Fachkräfte einfach die von den Unternehmen vorgegebenen Regeln akzeptierten, bis heute verändert, wo qualifizierte Arbeitskräfte, insbesondere im Rahmen des Szenarios der digitalen Transformation, die treibende Kraft hinter dem Wandel sind.
Und was genau sind diese Veränderungen? Im Folgenden werden die Schlüsselthemen dieses Gesprächs zwischen dem Unternehmensmarkt und den Fachleuten vorgestellt.
1 - Finanzielle Zusagen für die Ausbildung von Fachkräften
Arbeitnehmer können davon ausgehen, dass ihre Arbeitgeber 2023 in Ausbildungs- und Qualifizierungsprogramme investieren werden. Dies ist eine Maßnahme der Unternehmen zur Bekämpfung des zunehmenden Talentmangels, die dazu beitragen könnte, die Karriere von Fachkräften voranzutreiben.
Laut einer kürzlich in den USA durchgeführten Umfrage von Amazon und Workplace Intelligence bezeichnen 83 % der Arbeitnehmer die Verbesserung ihrer Fähigkeiten als ihre wichtigste Priorität für 2023, was zeigt, wie wichtig es ist, dass die Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, am Arbeitsplatz neue Fähigkeiten zu erwerben.
Darüber hinaus laufen Unternehmen Gefahr, ihre derzeitigen Talente zu verlieren, wenn sie nicht in Qualifikationen investieren. Laut derselben Studie sind 74 % der Arbeitnehmer bereit, ihren derzeitigen Arbeitsplatz zu verlassen, weil es nicht genügend Möglichkeiten für die Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten und die berufliche Mobilität gibt.
2 - Flexible und hybride Arbeit
Ja, Berufstätige interessieren sich zunehmend für flexible und autonome Arbeitsumgebungen, da sie sich an die Unabhängigkeit und Flexibilität von Fernarbeit gewöhnen.
Laut einer Umfrage des Sozialleistungsunternehmens Sodexo wünschen sich 92 % der Berufstätigen die Möglichkeit, aus der Ferne zu arbeiten. Aber warum?
Die Menschen bevorzugen Fern- oder Hybridarbeitsumgebungen, weil sie sich nicht mikroverwaltet fühlen und lange Anfahrtswege vermeiden wollen. Im Jahr 2023 wird dies immer noch ein beliebter Trend sein.
3 - Größere Offenheit bei der Ausschreibung neuer Stellen
Die Notwendigkeit, Gehälter in Stellenanzeigen offenzulegen, war eine der am meisten diskutierten Fragen zum Arbeitsmarkt im Jahr 2022.
Aber warum ist dieses Gespräch wichtig? Aus Angst vor innerem Druck seitens der Fachkräfte, die die Stellen besetzen, legen die meisten Unternehmen heute die Gehaltsspanne für neue Stellen nicht mehr offen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass es immer schwieriger wird, qualifizierte Fachkräfte zu finden, was den Markt dazu veranlasst, die Gehälter zu erhöhen, um zu versuchen, diese Talente anzuziehen.
Was passiert mit denjenigen, die noch im Unternehmen angestellt sind? Ihr Gehalt bleibt konstant und ist in der Regel niedriger als das ihrer neuen Kollegen. Dies wird wahrscheinlich zu erhöhter Spannung bei den Gehaltsverhandlungen führen, da die Gehaltsspanne veröffentlicht wird.
Dies geschieht in den US-Bundesstaaten New York und Colorado, wo bereits Gesetze verabschiedet wurden, die Arbeitgeber dazu verpflichten, Gehaltsspannen in Stellenbeschreibungen offenzulegen.
4 - Gute geistige und emotionale Gesundheit
Bis 2023 werden die Unternehmen weiterhin den Schwerpunkt auf Initiativen legen, die das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit der Mitarbeiter fördern.
Es überrascht nicht, dass die durch die Pandemie verursachte soziale Isolation bei vielen Arbeitnehmern zu Burnout, auch als psychische Erschöpfung am Arbeitsplatz bezeichnet, geführt hat. Infolgedessen sinkt die Produktivität dieser Menschen, was die Unternehmen Geld kostet.
Darüber hinaus ist die Finanzierung von Programmen für das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit der Mitarbeiter zu einem Unterscheidungsmerkmal bei der Einstellung geworden. Zweiundsiebzig Prozent der Arbeitnehmer ziehen es vor, für Organisationen zu arbeiten, die sich ernsthaft mit diesen Themen befassen. Dies ergab eine Umfrage, die auf der Website einer auf diesen Bereich spezialisierten Zeitschrift veröffentlicht wurde. Die Umfrage ergab, dass 57 % der Beschäftigten nach der Pandemie begannen, sich mehr um ihre psychische Gesundheit zu kümmern.
